Eine große stillgelegte Lagerhalle hat in Otzing gebrannt. Gott sei Dank ist niemanden etwas passiert.
Was macht man am Dorf, wenn man zu Hause ist und das Feuerwehr-Auto mit Blaulicht und Sirene die Dorfstraße hinunter fahren sieht? Richtig, man schwingt sich auf das Fahrrad und radelt hinterher!
Und was habe ich seit meinem Geburtstag im September immer dabei? Wieder richtig, meine Digitalkamera! Übrigens haben sich am Hundeplatz schon einige Mitglieder unserer Übungsgruppe darüber "beschwert", daß ich ständig am fotografieren bin. (Angeblich mache ich auch Bilder auf denen manche etwas unvorteilhaft abgelichtet sind. Tja, Ihr Lieben. Da seid Ihr selber schuld, Ihr habt mit das Teil ja geschenkt!)
Aber Spaß beiseite, so ein Feuer ist zwar wahnsinnig interessant anzusehen, allerdings hat es uns alle auch sehr erschreckt. Einige Häuser auf der hinteren Seite der Halle waren sehr gefährdet auch zu brennen, als der Wind sich gedreht hatte. Alle Bewohner dieser Siedlungsstraße mußten schnell ihre wichtigsten Wertsachen holen und die Häuser verlassen. Das ganze Dorf war darüber erschrocken, schließlich kennt hier jeder jeden.
Es war gar nicht so einfach, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Außer der Otzinger Feuerwehr waren die Feuerwehren aus Lailling, Niederpöring/Oberpöring, Wallerfing, Rottersdorf, Pielweichs, Plattling und Deggendorf zur Unterstützung vor Ort.
Gott sei Dank, ist niemanden etwas passiert. Das ist das Wichtigste! Als das Feuer unter Kontrolle war, sind wir wieder heimgeradelt. Ziemlich durchgefroren, aber um flammende Eindrücke und eine Essenseinladung reicher!
Wie das? Vor Ort haben wir Sigis Mama getroffen, die ist natürlich auch losgeradelt!!!
Nachdem wir uns zu Hause dann beide geduscht und frisch angezogen hatten, (wir haben nämlich gestunken wie nach einer Lagerfeuerparty am Weiher), gab es bei den Schwiegereltern zum Aufwärmen etwas Heißes - Leberknödelsuppe!!!
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Schnell das Wichtigste an Wertsachen mitnehmen!
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Der Schreck sitzt tief bei Frau Kiermeier, denn
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das ist ihr Haus links im Bild!
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Wasser wurde knapp, aus dem nahen Bach mußte man sich zusätzlich bedienen!
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10 Uhr vormittags, aber teils stockdunkel!
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Der Wind hat den Löschstrahl immer wieder vom Feuer weggetrieben.
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Endlich war das Wasser am Ziel!
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Zum Schluß nochmal viel Rauch, dann war gelöscht!
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Auch unser Bürgermeister war vor Ort.
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